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Fachkräfte im Fahrbetrieb

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Mittlere Reife, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Arbeitsplatz:

am Steuer eines Fahrzeugs, Bahnhöfe, Kundenschaltern

Arbeitszeit:

Schichtdienst
Vergütung

1. Lehrjahr

877 €

2. Lehrjahr

940 €

3. Lehrjahr

1.012 €

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Quelle: www.gut-ausgebildet.de
Was macht eigentlich ein/e Fachkräfte im Fahrbetrieb?
Je nachdem, in welchen Bereichen Fachkräfte im Fahrbetrieb eingesetzt sind, variieren auch ihre Aufgabengebiete. Sind sie beispielsweise für die Personenbeförderung eingeteilt, überprüfen sie vor Fahrantritt die ihnen zugeteilten Fahrzeuge: Bus, Straßen- oder U-Bahn. Ist alles sauber? Funktionieren die automatischen Türen und alle anderen elektrischen Anlagen? Die Sicherheit steht für Fachkräfte im Fahrbetrieb an erster Stelle! Entsprechend umsichtig und konzentriert führen sie ihr jeweiliges Fahrzeug durch den Straßenverkehr – auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen. In Konfliktsituationen, bei Betriebsstörungen oder Unfällen ergreifen Fachkräfte im Fahrbetrieb die erforderlichen Maßnahmen, informieren die Fahrgäste und Leitstelle. Sie verkaufen auch im Servicebüro Fahrkarten, beraten Kunden über Verbindungen und Fahrpreise. Im Innendienst steuern sie zudem den Fahrzeugpark und planen den Personaleinsatz. Bei Kalkulationen, Marketing-Maßnahmen und der Fahrplangestaltung wirken sie ebenso mit wie in der Öffentlichkeitsarbeit. Und schließlich sorgen sie im technischen Service für die Betriebs- und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Auch wenn rechtlich keine bestimmte Vorbildung vorgegeben ist, erwarten Ausbildungsbetriebe von ihren Bewerbern mindestens einen guten Hauptschulabschluss. Was eine angehende Fachkraft im Fahrbetrieb darüber hinaus mitbringen muss, sind Offenheit und Spaß am Umgang mit Menschen, eine gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, eine selbstständige Arbeitsweise und eine ausgeprägte Serviceorientierung. Schulfächer, auf deren Zensuren geachtet wird, sind Deutsch aber auch Englisch, Mathematik und Physik. Übrigens: Um sicher zu gehen, dass die Auszubildenden später tatsächlich Fahrgäste befördern können, bestehen einige Ausbildungsbetriebe vorab auf eine medizinisch-psychologische Untersuchung und ein augenärztliches Zeugnis.
Wie sieht meine Zukunft als Fachkräfte im Fahrbetrieb aus?
Die Allround-Talente des ÖPNV sitzen hinter den Steuern der PS-starken Fahrzeuge, walten und schalten in den Büros, damit Planung, Verwaltung und Kundenservice im jeweiligen Unternehmen laufen. Entsprechend vielfältig sind daher auch die Möglichkeiten zur Spezialisierung oder Weiterbildung, die den Fachkräften im Fahrbetrieb offenstehen – etwa zum/r Industriemeister/in – Kraftverkehr oder geprüften Verkehrsfachwirt/in.

Ausbildungsschwerpunkte

• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
• Organisation des Ausbildungsbetriebes
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
• Umweltschutz
• Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme
• Qualitätsmanagement
• Verkehrsträger und Verkehrsmittel im Personenverkehr
• Marketing und Vertrieb
• kundenorientierte Kommunikation
• kaufmännische Betriebsführung
• Planung und Disposition
• Betriebssicherheit und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Anlagen
• Verkehrssicherheit und Führen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum
• Rechtsvorschriften im Verkehr
• Einweisung in den Fahrbetrieb
• Umgang mit Störungen im Fahrbetrieb
• Fitness im Fahrbetrieb, Stressbewältigung
• Grundlagen kaufmännischer Betriebsführung

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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