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Gießereimechaniker / Gießereimechanikerin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Hauptschulabschluss, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Arbeitsplatz:

Werkhalle, Maschinenhalle

Arbeitszeit:

Schichtdienst
Vergütung

1. Lehrjahr

991 €

2. Lehrjahr

1.045 €

3. Lehrjahr

1.126 €

4. Lehrjahr

1.208 €
(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Gießereimechaniker / Gießereimechanikerin?
Als Gießereimechaniker/in bist du für die Produktion von Metallteilen aus Eisen, Stahl oder Nichteisenmetallen zuständig, dabei bereitest du den Guss vor und stellst Gussformen maschinell oder von Hand her. Diese Metallteile werden beispielsweise für die Herstellung von Maschinen oder Geräte verwendet. Die Ausbildung wird in drei Fachrichtungen angeboten: Handformguss, Maschinenformguss sowie Druck und Kokillenguss. Als Gießereimechaniker/in Handformguss lernst du, wie du Gussformen von Hand herstellst. Dabei handelt es sich oft um Sandformen, wo du deine hergestellten Modelle in Formsand legst und verdichtest. Nachdem du das Modell herausgenommen hast können die einzelnen Teile zu einer Form zusammengesetzt werden.
Als Gießereimechaniker/in mit der Fachrichtung Maschinenformguss bist du für die Herstellung der Formen für den Sandguss zuständig. Außerdem überwachst du die Anlagen während der Produktion und bist für deren Wartung und Reparaturen zuständig.
Entscheidest du dich für die Fachrichtung Druck- und Kokillenguss, wirst du Arbeitsstücke herstellen. Die geschmolzenen Metalle werden für die Produktion vorbereitet und vom Schmelzofen zur Gießstation transportiert. Anschließend werden die Gussformen befüllt, wenn das Metall wieder erkaltet ist, wird es von dir auf den kleinsten Millimeter kontrolliert. Du prüfst, ob es frei von Mängel, Blasen, Rissen oder Hohlräumen ist.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Du arbeitest mit flüssigen Metallen, da ist oberste Vorsicht und Umsicht gefragt. Um Gussfehler zu vermeiden, solltest du bei der Herstellung von Gussformen mit höchster Genauigkeit arbeiten. Für die Herstellung und Nacharbeiten von Gussteilen ist außerdem ein handwerkliches Geschick gefragt. Bei der Produktion musst du stets alles im Auge behalten, das erfordert eine hohe Aufmerksamkeit. Es handelt sich hier um körperliche Arbeit, darauf solltest du vorbereitet sein. Ebenso darauf, dass du mit Schutzkleidung arbeitest und hoher Hitze ausgesetzt bist.
Wie sieht meine Zukunft als Gießereimechaniker / Gießereimechanikerin aus?
Zu deinen Arbeitgebern werden unter Anderem Betriebe der Stahlindustrie oder Werksgießereien von Maschinenbauunternehmen gehören. Im Laufe deiner Karriere solltest du Fortbildungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen, um attraktiv auf dem Arbeitsmarkt zu bleiben. Du kannst dein Wissen in Themenbereichen, wie Umformtechnik oder Qualitätssicherung, erweitern oder auffrischen. Mit einer beruflichen Weiterbildung nimmst du eine weitere Herausforderung an und kannst dadurch einen weiteren Titel erlangen, zum Beispiel Industriemeister/in Gießerei, Techniker/in Werkstofftechnik oder Industrie-Betriebswirt/in. Eine weitere Möglichkeit die Karriereleiter aufzusteigen erhältst du mit einem Studium. Hast du eine Hochschulzulassung, kannst du dir einen Studiengang, wie den Bachelor of Science Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, aussuchen. Mit genug Berufserfahrung und einer beruflichen Weiterbildung kannst du dich auch selbstständig machen.

Ausbildungsschwerpunkte

• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
• Umweltschutz
• Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
• Unterscheiden und Zuordnen von Werk- und Hilfsstoffen
• Planen von Arbeitsabläufen sowie Werkzeugen und Werkstücken
• Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
• Handhaben und Warten von Arbeits- und Betriebsmitteln
• Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken
• Manuelles Spanen
• Maschinelles Spanen
• Trennen, Umformen
• Fügen
• Grundtechniken des Formens, Schmelzens und Gießens
• Schmelzschweißen, thermisches Trennen
• Einsetzen von Modelleinrichtungen oder Dauerformen
• Anwenden von Gießsystemen
• Herstellen von Gussstücken
• Beeinflussen chemischer Vorgänge
• Schmelzen und Warmhalten
• Metallische Werkstoffe, Wärmebehandlung
• Werkstoffprüfung

In der Fachrichtung Handformguss
• Einsetzen von Formstoffen für Formen und Kerne
• Manuelle Formfertigung
• Herstellen von Kernen
• Maschinelle Formfertigung
• Gießen
• Gusskontrolle, Fehlererkennung und Fehlervermeidung
• Informationsverarbeitung
• Produktionssteuerung
• Transportieren, Lagern und Sichern
• Instandhaltung
• Qualitätssicherung

In der Fachrichtung Maschinenformguss
• Aufbauen und Prüfen von Pneumatik- und Hydraulikschaltungen sowie elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik
• Einsetzen von Formstoffen für Formen und Kerne
• Manuelle Formfertigung
• Formfertigung mit Maschinen und Anlagen
• Maschinelle Kernformfertigung
• Bedienen von Produktionsanlagen und -einrichtungen
• Gusskontrolle, Fehlererkennung und Fehlervermeidung
• Informationsverarbeitung
• Produktionssteuerung
• Transportieren, Lagern und Sichern
• Instandhaltung
• Qualitätssicherung

In der Fachrichtung Druck- und Kokillenguss
• Aufbauen und Prüfen von Pneumatik- und Hydraulikschaltungen sowie elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik
• Herstellen von Gussstücken in Kokillen und Druckgießmaschinen
• Bedienen von Produktionsanlagen und -einrichtungen
• Gusskontrolle, Fehlererkennung und Fehlervermeidung
• Informationsverarbeitung
• Produktionssteuerung
• Transportieren, Lagern und Sichern
• Instandhaltung
• Qualitätssicherung

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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