Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
page
berufe
job
job_listing

Holzbearbeitungsmechaniker / Holzbearbeitungsmechanikerin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Hauptschulabschluss, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Arbeitsplatz:

Werkhalle

Arbeitszeit:

Schichtdienst
Vergütung

1. Lehrjahr

901 €

2. Lehrjahr

971 €

3. Lehrjahr

1.044 €

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Holzbearbeitungsmechaniker / Holzbearbeitungsmechanikerin?
Als Holzbearbeitungsmechaniker/in bist du für die Herstellung von Brettern, Sperrholz oder Holzspanplatten zuständig. Während deiner Ausbildung kannst du dir einen von vier Schwerpunkten aussuchen:
• Herstellung von Sägewerkserzeugnisse
• Herstellung von Hobelwerkserzeugnisse
• Herstellung von Leimholzerzeugnisse
• Herstellung von Holzwerkstofferzeugnisse
Diese werden dann auch in der Berufsschule unterrichtet. Zu deinen Aufgaben zählen die Bedienung von Maschinen, denn ohne die Anlagen wird es schwer Baumstämme zu Schnittholz zu verarbeiten. Dabei musst du die Maschinen immer im Auge behalten, um einen reibungslosen Ablauf zu sichern. Falls es zu unerwarteten Fehlern oder Problemen der Maschinen kommen, bist du auch für die Fehlerbehebung zuständig, dafür können kleine Reparaturen oder der Austausch von Ersatzteilen nötig sein. Aber nicht nur die Produktion steht unter deiner Beobachtung, sondern auch die Qualität der hergestellten Produkte. Das heißt du testet zum Beispiel unter welchem Druck das Holz bricht.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Für diesen Beruf solltest du körperlich fit sein, denn das Heben und Tragen von schweren Materialien gehört zu deinem Arbeitsalltag. Ein gewisses handwerkliches Geschick ist unverzichtbar, zum Beispiel bei den Ausbesserungen am Holz. Dabei solltest du stets mit Sorgfalt arbeiten, so verhinderst du, dass weder dir noch den Anlagen etwas passiert. Da du auch mit Maschinen arbeiten wirst, solltest du auch ein technisches Verständnis mitbringen.
Wie sieht meine Zukunft als Holzbearbeitungsmechaniker / Holzbearbeitungsmechanikerin aus?
Nach deiner Ausbildung kannst du in Betrieben der Hobel-, Holzleimbau- und Holzwerkstoffindustrie, in der Sägeindustrie oder bei Möbelherstellern arbeiten. Regelmäßige Fortbildungen helfen dir dein Wissen zu erweitern. Du kannst Seminare zu verschiedenen Themenbereichen, wie Holzkunde oder Maschinen- und Anlagenbetrieb, besuchen. Mit einer beruflichen Weiterbildung erhältst du die Chance auf eine höhere Position aufzusteigen. Dabei kannst du einen Titel, wie der Industriemeister/in Holz oder Techniker/in Fachrichtung Holztechnik, erlangen. Mit genügend Berufserfahrung und teilgenommen Fort- und Weiterbildungen stellt die Selbstständigkeit eine weitere mögliche Zukunft bereit.

Ausbildungsschwerpunkte

1.Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Qualifikationen:
• Berufsbildung, Arbeitsrecht und Tarifrecht,
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
• Umweltschutz,
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
• Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team,
• Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen, Durchführen von Messungen,
• Vorbereiten, Einrichten und Sichern von Arbeitsplätzen,
• Sortieren, Vermessen, Kontrollieren und Einteilen von Holz und Rohmaterialien,
• Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Geräten, Maschinen und Anlagen,
• Einrichten und Instandhalten von Maschinenwerkzeugen,
• Überwachen von Produktionsprozessen,
• Vorbereitende und nachbearbeitende Arbeiten zur Herstellung von Erzeugnissen,
• Durchführen von Holzschutzmaßnahmen,
• Trocknen von Holz,
• Transportieren, Lagern und Pflegen von Holz, Rohmaterialien und Erzeugnissen,
• Versenden von Erzeugnissen,
• Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen, Kundenorientierung,
• eine vom Auszubildenden festzulegende Wahlqualifikationseinheit im Umfang von 16 Wochen aus der Auswahlliste gemäß Absatz 2.

2.Die Auswahlliste umfasst folgende Wahlqualifikationseinheiten:
• Sägewerkserzeugnisse,
• Hobelwerkserzeugnisse,
• Leimholzerzeugnisse,
• Holzwerkstofferzeugnisse.

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner