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Lacklaborant / Lacklaborantin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Mittlere Reife, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Arbeitsplatz:

Labor, Büroräume

Arbeitszeit:

werktags
Vergütung

1. Lehrjahr

1.025 €

2. Lehrjahr

1.093 €

3. Lehrjahr

1.161 €

4. Lehrjahr

1.243 €
(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Lacklaborant / Lacklaborantin?
Als Lacklaborant/in bist du für die Untersuchung der Eigenschaften von Farben und Lacken zuständig, dafür planst und führst du Versuche durch. Deine Beobachtungen und Ergebnisse werden dokumentiert und anschließend analysiert. Für die individuellen Wünsche der Kunden, werden verschiedene Rohstoffe auf ihre Qualität und Verwendbarkeit geprüft. Du suchst und mischst neue Beschichtungen, die auf den unterschiedlichen Untergründen, wie Holz, Metall oder Kunststoff, getestet werden. Während deiner Ausbildung lernst du eine Reihe von Prüfmethoden kennen, um die ständigen Kontrollen durchführen zu können.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Chemische und physikalische Fähigkeiten sind eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf, du solltest die Schulfächer Chemie und Physik nicht hassen. Abgesehen von deinen schulischen Vorlieben, solltest du über eine gute Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit verfügen, diese Fähigkeiten helfen dir bei der Erkennung von Farb- oder Konsistenzveränderungen. Außerdem solltest du sogfältig und verantwortungsbewusst arbeiten, denn du wirst mit vielen, teils giftigen, Stoffen umgehen müssen. Da du Versuchsreihen begleiten wirst, die auch schon mal sehr langwierig sein können, solltest du ein hohes Durchhaltevermögen aufweisen.
Wie sieht meine Zukunft als Lacklaborant / Lacklaborantin aus?
Als Lacklaborant/in hast du die Möglichkeit in Prüf- und Entwicklungslaboratorien verschiedener Branchen, wie der chemischen Industrie oder in der Möbelherstellung, zu arbeiten. Fort- und Weiterbildungen ermöglichen dir dein Wissen zu vertiefen und die Karriereleiter weiter aufzusteigen. In Seminaren und Lehrgängen kannst du dich zu bestimmten Themenbereichen informieren, so bleibst du immer auf dem neuesten Stand. Mögliche Themen sind Korrosionsschutz, Physikalische Messtechnik oder Qualitätsprüfung. Mit beruflichen Weiterbildungen erhältst du Titel, wie Industriemeister/in, Staatlich geprüfte/r Techniker/in oder Staatlich geprüfte/r Betriebsmanager. Auch ein Studium kann infrage kommen. Wenn du eine Hochschulzulassung hast, sind mögliche Studiengänge der Bachelor of Science Chemie, Bachelor of Arts Konservierung und Restaurierung oder der Bachelor of Engineering Chemieingenieurwesen.

Ausbildungsschwerpunkte

• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
• Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
• Umweltschutz
• Einsetzen von Energieträgern
• Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung
• Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung
• Wirtschaftlichkeit im Labor
• Arbeitsorganisation und Kommunikation
• Arbeitsplanung, Arbeiten im Team
• Informationsbeschaffung und Dokumentation
• Kommunikations- und Informationssysteme
• Messdatenerfassung und -verarbeitung
• Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben
• Umgehen mit Arbeitsstoffen
• Chemische und physikalische Methoden
• Probenahme und Probenvorbereitung
• Physikalische Größen und Stoffkonstanten
• Analyseverfahren
• Trennen und Vereinigen von Arbeitstoffen
• Durchführen analytischer Arbeiten an Lackrohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen
• Physikalische Verfahren zur Bestimmung von Stoffkonstanten und Kennzahlen
• Chemische Verfahren zur Bestimmung von Kennzahlen
• Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen, Prüfen von Beschichtungen
• Vorbehandeln zu prüfender Untergründe
• Applizieren von Beschichtungsstoffen
• Trocknen und Härten von Beschichtungsstoffen
• Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen
• Grundlagen der Herstellung von Beschichtungsstoffen
• Grundlagen zur Formulierung von Beschichtungsstoffen
• Mindestens fünf von sechs Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste I gemäß Abs. 2, wobei mindestens zwei Wahlqualifikationseinheiten aus Nr. 1 bis 10 dieser Auswahlliste festzulegen sind
• Höchstens eine von sechs Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste II gemäß Abs.3

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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