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Modenäher / Modenäherin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Hauptschulabschluss, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Arbeitsplatz:

Atelier, Werkhalle

Arbeitszeit:

werktags
Vergütung

1. Lehrjahr

860 €

2. Lehrjahr

930 €

3. Lehrjahr

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Modenäher / Modenäherin?
Diese Ausbildung wird auch Textil- und Modenäher:in genannt.
Du bist für die Anfertigung von Kleidungsstücken und aller möglicher Textilien, wie auch Bettwäsche oder Gardinen, zuständig. Zunächst wirst du die Vorgaben am Computer erstellen, dann werden Schablonen ausgedruckt. Anschließend werden Stoffbahnen auf Abschneidevorrichtungen befestigt und so viele Teile wie möglich geschnitten. In der Bügelei werden diese Stücke in Form gebracht, ob mit Bügeleisen, Druckmaschine oder Dampfbehandlung. Als dritte Station werden die Teile in der Näherei nach klaren Skizzen zusammengenäht. Es werden Knöpfe, Innenfutter und Taschen angenäht und sorgfältig auf Fehler geprüft.
Viele Arbeitsschritte werden maschinell erledigt, zum Beispiel mit Spezialnähmaschinen, Bügelmaschinen oder Zuschneidemaschinen.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Für diesen Beruf brauchst du eine ruhige Hand, du solltest äußerst vorsichtig und mit Sorgfalt mit den Stoffen umgehen. Du solltest geschickt sein und eine gute Auge-Hand-Koordination mitbringen. Ein handwerkliches Geschick und ein gewisses technisches Verständnis sind auch von Vorteil, da du auch mit Maschinen und Betriebsmitteln arbeitest und diese instand halten musst.
Wie sieht meine Zukunft als Modenäher / Modenäherin aus?
Als Modenäher:in kannst du in Betrieben der industriellen Bekleidungs- und Textilfertigung und bei Herstellern von Heimtextilien arbeiten.
Im Laufe deiner Karriere solltest du regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, um dein Wissen zu erweitern und neue Techniken zu lernen. Es werden Seminare und Lehrgänge zu diversen Themenbereichen, wie Bekleidungsherstellung, Textilveredlung oder Kundenberatung angeboten.
Nach deiner Ausbildung kannst du eine berufliche Weiterbildung anhängen, so erhältst du einen weiteren Titel und hast bessere Chancen eine höhere Position zu erreichen. Du kannst dich beispielsweise Zum/zur Änderungsschneider:in, Bekleidungstechniker:in oder Industriemeister:in mit der Fachrichtung Textilwirtschaft ausbilden lassen.
Oder du hängst deiner Ausbildung ein Studium hinterher. Wenn du eine Hochschulzulassungsberechtigung hast, kannst du dich für Studiengänge, wie den Bachelor of Arts Textildesign oder den Bachelor of Engineering Kunststoff-, Leder und Textiltechnik, einschreiben.
Mit genügend Arbeitserfahrung und einer abgeschlossenen beruflichen Weiterbildung, hast du die Möglichkeit auf Selbstständigkeit und somit deinen eigenen Betrieb zu eröffnen.

Ausbildungsschwerpunkte

• Berufsbildung
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
• Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
• Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
• Pflegen und Instandhalten von Arbeitsgeräten, Maschinen und Zusatzeinrichtungen
• Eingangskontrolle und Lagerung von Werk- und Hilfsstoffen und Zubehör
• Zuschneiden und Stanzen von Werk- und Hilfsstoffen
• Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
• Behandeln von Werk- und Hilfsstoffen mit Wärme und Druck
• Ausführen von Näharbeitsgängen
• Fertigen von Bekleidungsartikeln oder sonstigen textilen Artikeln
• Qualitätssicherung

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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