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Musikfachhändler / Musikfachhändlerin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Fachabitur, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Arbeitsplatz:

Verkaufs- und Lagerräume

Arbeitszeit:

werktags
Vergütung

1. Lehrjahr

827 €

2. Lehrjahr

905 €

3. Lehrjahr

1.042 €

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Musikfachhändler / Musikfachhändlerin?
Ob Instrumente, Musikalien (Notenbücher und ähnliches) oder Tonträger – Musikfachhändler/innen beraten ihre Kunden fachgerecht über das in einem Geschäft oder im Handel angebotene musikspezifische Sortiment. Arbeiten sie etwa im Bereich Musik-CDs, informieren sie ihre Kunden unter anderem über aktuelle Musiktrends. In einem Geschäft für Instrumente führen sie diese gegebenenfalls interessierten Kunden auch vor. Doch unabhängig vom konkreten Arbeitsplatz: Musikfachhändler/innen nehmen auch Reklamationen entgegen und tauschen eventuell fehlerhafte Waren oder Fehlkäufe um. Sie informieren darüber hinaus Kunden über Urheber- und Verwertungsrechte von Musiktiteln, CDs oder auch Notenmaterial, geben Warenbestellungen auf, bedienen die Verkaufskasse und erstellen Rechnungen. Zudem wirken sie bei der Sortimentsgestaltung mit, wobei sie die Entwicklungen auf dem Musikmarkt berücksichtigen. In Vertrieb und Marketing planen sie Werbemaßnahmen und führen diese auch durch. Weitere Aufgabengebiete von Musikfachhändlern/innen sind der Einkauf, die Lagerhaltung, das Controlling und die Personalplanung.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Eine Affinität zur Musik ist in diesem Beruf ein absolutes Muss! Darüber hinaus wird von den Ausbildungsbetrieben in der Regel auch auf die Noten in den Schulfächern Deutsch, Mathematik, Wirtschaft und Recht geachtet. Ebenfalls von Vorteil sind Kenntnisse im EDV-Bereich sowie einer Fremdsprache, die Anforderungen sind also relativ hoch. Auch von Vorteil in diesem Beruf sind: Kundenorientierung, organisatorisches Geschick und Interesse an Marketing.
Wie sieht meine Zukunft als Musikfachhändler / Musikfachhändlerin aus?
Im ersten und dritten Jahr lernen die angehenden Musikfachhändler zusammen mit Kaufleuten. Wodurch sich übrigens auch deren spätere Weiterbildungsmöglichkeiten beziehungsweise Aufstiegschancen verbessert haben – etwa zum/r geprüften Handelsfachwirt/in, Betriebswirt/in oder Musiker/in.

Ausbildungsschwerpunkte

Der einheitliche Ausbildungsberuf wurde zusätzlich differenziert und in Form von Wahlqualifikationen strukturiert, indem je nach Schwerpunktsetzung des Ausbildungsbetriebs aus den drei Wahlqualifikationseinheiten Musikinstrumente, Musikalien und Tonträger eine auszuwählen ist, die dann vertiefend vermittelt wird. Eine Wahlqualifikationseinheit hat einen Vermittlungsumfang von 6 Monaten. Die Differenzierung wurde deshalb erforderlich, damit der Schwerpunktsetzung und Spezialisierung der Unternehmen des Musikfachhandels Rechnung getragen werden kann.
Darüber hinaus stehen die nicht gewählten Wahlqualifikationen als Zusatzqualifikationen zur Verfügung. Die Aufnahme von Zusatzqualifikationen nach § 49 BBiG in einen Ausbildungsberuf wurde hier erstmals nach der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes von 2005 in einen anerkannten Ausbildungsberuf vorgenommen. Zusatzqualifikationen dienen der Förderung von leistungsstarken Auszubildenden, die schon während der Ausbildung ihr Profil ausbauen und erweitern wollen, indem sie über die Ausbildung hinausgehende Qualifikationen erwerben.

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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