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Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Hauptschulabschluss, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Arbeitsplatz:

bei Kunden, im Freien

Arbeitszeit:

werktags, Wochenendarbeit möglich
Vergütung

1. Lehrjahr

730 €

2. Lehrjahr

847 €

3. Lehrjahr

971 €

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferin?
Ein/e Schädlingsbekämpfer/in tut genau das, was die Berufsbezeichnung aussagt. Du befreist deine Kunden von lästigem Ungeziefer. Damit es erst gar nicht zu den unerwünschten Besuchen kommt, kümmerst du dich um die Vorsorgemaßnahmen. Falls es doch zu einem Befall kommt, spürst du mithilfe einiger technischer Geräte die Nager, Insekten und Co. auf. Aufgespürt werden sie mit Chemikalien, Sprühgeräten oder Fallen beseitigt. Biologische Maßnahmen nehmen immer mehr an Bedeutung zu, hier werden Nützlinge eingesetzt, das heißt andere Insekten, die die Schädlinge essen. Wespen und Hornissen werden dagegen umgesiedelt. Alles muss strengstens protokolliert werden.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Ungeziefer lösen bei dir Ekel und Angst aus? Dann solltest du dich vielleicht nicht für diese Ausbildung entscheiden. Wenn du kein Problem mit Schmutz, üblen Gerüchen oder engen Räumen hast, dann ist dieser Beruf für dich passend. Du solltest eine körperliche Fitness mitbringen und sogfältig und verantwortungsbewusst arbeiten. Um Ursachen des Schädlingsbefalls zu erkennen, solltest du eine gute Beobachtungsgabe mitbringen. Da du für Kunden arbeitest, solltest du keine Scheu vor Beratungsgesprächen haben.
Wie sieht meine Zukunft als Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferin aus?
Nach deiner Ausbildung wirst du in Dienstleistungsbetrieben, bei Herstellungsbestrieben für Schädlingsbekämpfungsmitteln oder in Ämtern der Gesundheit, Landwirtschaft und dem Pflanzenschutz tätig sein. Du kannst dich auch selbstständig machen und deine eigene Firma betreiben. Du solltest dich stets mit Fortbildungen auf dem neuesten Stand aufhalten und dein Wissen erneuern bzw. auffrischen. Dazu werden unzählige Seminare und Lehrgänge, wie Arbeitssicherheit, Pflanzenschutz oder Umweltrecht angeboten. Eine berufliche Weiterbildung bildet dich zum/r Fachwirt/in Umweltschutz, Technischen Fachwirt/in oder Desinfektor/in aus. Auch ein Studium ist möglich, soweit du eine Hochschulzulassung hast, dann könntest du beispielsweise den Studiengang Bachelor of Science Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene wählen.

Ausbildungsschwerpunkte

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
• Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
• Umweltschutz,
• Rechtsvorschriften und Normen,
• Kommunikation und Information,
• Planen von Arbeitsabläufen,
• Bedienen und Warten von Betriebsmitteln,
• Umgang mit und Anwendung von Gefahrstoffen,
• Umgang und Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln,
• Sichern des Arbeitsbereiches,
• Feststellen von Schädlingsbefall im Gesundheits- und Vorratsschutz, im Holz- und Bautenschutz sowie im Pflanzenschutz,
• Planen und durchführen von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Gesundheits- und Vorratsschutz, im Holz- und Bautenschutz sowie im Pflanzenschutz,
• Kundenberatung,
• Qualitätssichernde Maßnahmen.

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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