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Tiefbaufacharbeiter / Tiefbaufacharbeiterin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Hauptschulabschluss, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Arbeitsplatz:

Baustellen

Arbeitszeit:

werktags
Vergütung

1. Lehrjahr

832 €

2. Lehrjahr

1.148 €

3. Lehrjahr

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Tiefbaufacharbeiter / Tiefbaufacharbeiterin?
Als Tiefbaufacharbeiter/in bist du auf vielen unterschiedlichen Baustellen unterwegs. Dort bist du für die Erdarbeiten zuständig, du stellst Baugruben her, forderst Maschinen an und sicherst die Baustelle. Dabei handelst du immer nach detaillierten Vorgaben und Plänen. Während der Ausbildung entscheidest du dich für einen Schwerpunkt:
• Straßenbau
• Rohrleitungsbau
• Kanalbau
• Brunnen- und Spezialtiefenbau
• Gleisbau
Mit dem Schwerpunkt bist du für den Asphalt von Verkehrswegen zuständig, im Rohrleitungsbau hingegen für das Verlegen von Gas- und Wasserleitungen. Mit dem Schwerpunkt Kanalbau, wirst du beispielsweise Kanäle pflastern, Einstiegsschächte bauen und Hausanschlüsse herstellen. Im Brunnen- und Spezialtiefbau bist du für die Wasserversorgung zuständig und beim Gleisbau verlegst du Schienen.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Eine gute Voraussetzung für diesen Beruf ist es, körperlich fit zu sein und sich nicht leicht von unangenehmen Wetterbedingungen abschrecken zu lassen. Ein handwerkliches Geschick ist natürlich auch sehr wichtig, denn du arbeitest mit vielen Werkzeugen und Maschinen. Egal für welchen Schwerpunkt du dich entschieden hast, bei allen Aufgaben solltest du besonders sorgfältig und mit Umsicht arbeiten. Ein Interesse an Mathe und Physik solltest du haben, denn du musst Berechnungen durchführen und bauphysikalische Grundlagen verstehen.
Wie sieht meine Zukunft als Tiefbaufacharbeiter / Tiefbaufacharbeiterin aus?
Je nach Schwerpunkt findet man dich nach deiner Ausbildung in unterschiedlichen Betrieben, zum Beispiel kannst du in Unternehmen des Straßen- und Schienenverkehrs oder bei regionalen Bauämtern arbeiten. Diese Ausbildung ist die erste Stufe des Stufenmodells, danach kannst du dich zum/r Geprüften Technischen Fachwirt/in oder Betriebswirt/in ausbilden lassen. Du solltest regelmäßig Fortbildungen besuchen, um auf dem neuesten Stand und weiterhin attraktiv im Arbeitsmarkt zu bleiben. Um später in einer höheren Position arbeiten zu können, solltest du eine berufliche Weiterbildung in Betracht ziehen. Mit einer Hochschulzulassung ist ein Studium eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung.

Ausbildungsschwerpunkte

• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
• Umweltschutz
• Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
• Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
• Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
• Lesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen
• Durchführen von Messungen
• Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzverbindungen
• Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
• Herstellen von Baukörpern aus Steinen
• Herstellen von Baugruben und Gräben, Verbauen und Wasserhaltung
• Herstellen von Verkehrswegen
• Einbauen und Anschließen von Ver- und Entsorgungssystemen
• Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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