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Tierpfleger / Tierpflegerin

Ausbildungstyp:

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss:

Mittlere Reife, rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Arbeitsplatz:

Fachrichtungsabhängig, u.A. Behandlungsräume

Arbeitszeit:

Schichtdienst
Vergütung

1. Lehrjahr

970 €

2. Lehrjahr

1.036 €

3. Lehrjahr

1.083 €

4. Lehrjahr

(es handelt sich bei diesen Angaben um die durchschnittlichen Beträge der tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland)
Was macht eigentlich ein/e Tierpfleger / Tierpflegerin?
Die Ausbildung zum/r Tierpfleger:in ist in folgenden Fachrichtungen möglich:
• Tierpfleger/in der Fachrichtung Forschung und Klinik
• Tierpfleger/in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension
• Tierpfleger/in der Fachrichtung Zoo

Dein Berufsalltag und deine Aufgaben richten sich nach deinem gewählten Schwerpunkt. In der Fachrichtung Forschung und Klinik versorgst du Versuchstiere in Auftrag der Wissenschaft. Du kümmerst dich um das Wohlbefinden der Tiere und bereitest Untersuchungen vor. Außerdem bist du für die Hygiene und Sicherheit in den Versuchslabors zuständig.
In der Fachrichtung Tierheim und Tierpension kümmerst du dich um Haustiere, die ausgesetzt wurden oder aufgrund Misshandlungen oder schlechter Haltung ins Tierheim gekommen sind. Hier kümmerst du dich intensiv um die Versorgung und Pflege der meist traumatisierten Tiere. Du berätst Tierbesitzer, die ihre Haustiere in einer Tierpension unterbringen wollen und kümmerst dich um neue Besitzer sowie den organisatorischen Tätigkeiten, wie Aufnahme- und Abgabeverträge.
In der Fachrichtung Zoo wirst du Tiere aller Gattungen betreuen, das können Käfer aber auch Wölfe oder exotische Tierarten sein. du versorgst die Tiere mit Futter und richtest verhaltensgerechte Unterkünfte ein. Du beobachtest die Tiere, um frühzeitig Verhaltensstörungen oder Krankheiten reagieren zu können. Außerdem wirkst du bei der Zucht von Jungtieren mit und stehst Besuchern bei Fragen zur Verfügung.

Was sollte ich für diesen Beruf mitbringen?

Du bist für Lebewesen zuständig, deren Wohlbefinden von dir abhängt: du bist für die genaue Einhaltung der Futterrationen und Medikamentendosierung zuständig, daher solltest du sorgfältig und verantwortungsvoll sein. um Tiererkrankungen so früh wie möglich erkennen zu können, musst du die Tiere genau beobachten und Auffälligkeiten festhalten. Ein handwerkliches Geschick ist außerdem auch von Vorteil, wenn die Unterkünfte eingerichtet oder instandgehalten werden müssen. Am Ende ist es in diesem Beruf äußerst wichtig Tiere, aller Art zu lieben und geduldig mit ihnen zu sein.
Wie sieht meine Zukunft als Tierpfleger / Tierpflegerin aus?
Je nach deiner gewählten Fachrichtung wirst du an unterschiedlichen Arbeitsorten tätig werden, dazu gehören Zoos, Tierparks, Tierheime und -pensionen, Aquarien, Tierpraxen und Forschungsinstitute – also überall dort, wo es Tiere gibt.
Durch Fort- und Weiterbildungen erhöhst du dir die Chance auf eine höhere Position. Viele Bereiche erfordern auch die Teilnahme an Fortbildung, da sich vor allem in der Forschung und der Medizin aber auch bei Gesetzen, wie etwas das Artenschutzgesetz, vieles weiterentwickeln und angepasst werden.
Fortbildungen ermöglichen es dir dein Wissen auf dem neuesten Stand zu halten oder dich in bestimmte Themenbereiche, wie etwa Tierzucht oder Tierpflege, zu spezialisieren.
Mit einer beruflichen Weiterbildung erlangst du einen weiteren Titel und die Chance auf ein höheres Gehalt. Du kannst dich zum/r Ausbilder:in oder Tierpflegemeister:in ausbilden lassen.
Falls du eine Hochschulzulassungsberechtigung hast, kannst du nach der Ausbildung ein Studium anhängen. Mögliche Studiengänge sind beispielsweise der Bachelor of Science Biologie oder der Bachelor of Science Ökologie und Umweltschutz.
Mit genügend Arbeitserfahrung und der bestandenen Meisterprüfung kannst du dich selbstständig machen und ein Tierheim oder Fachhandel eröffnen.

Ausbildungsschwerpunkte

• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
• Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
• Umweltschutz,
• Qualitätssichernde Maßnahmen,
• Berufsspezifische Regelungen,
• Arbeitsorganisation,
• Kommunikation und Information,
• Systematik, Anatomie, Physiologie und Verhalten von Tieren,
• Pflegen, Halten und Versorgen von Tieren,
• Transportieren von Tieren,
• Einrichten, Reinigen, Desinfizieren und Instandhalten von Tierunterkünften,
• Erkennen von Krankheiten, Schutz der Tiergesundheit,
• Mitwirken bei Behandlungen und Eingriffen,
• Lagern, Zubereiten, Verwenden von Futter und Einstreu.

Gegenstand der Berufsausbildung in der Fachrichtung Forschung und Klinik sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
• Diagnostik bei Tieren,
• Mitwirken bei Behandlungen und Eingriffen,
• Haltung, Pflege und Zucht von hygienisch und genetisch definierten Tieren,
• Qualitätsmanagement,
• Hygienemanagement,
• Prozessbezogene Arbeitstechniken.

Gegenstand der Berufsausbildung in der Fachrichtung Zoo sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
• Bestimmen, Pflegen und Züchten von Wildtieren und Haustieren gefährdeter Rassen,
• Betreuen von Wildtieren und Haustieren gefährdeter Rassen,
• Ausgestalten und Instandhalten zoospezifischer Anlagen,
• Besucherbetreuung.

In der Fachrichtung Tierheim- und Pensionstierpflege sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
• Pflegen und Versorgen von Tieren in Tierheimen und Tierpensionen
• Einrichten und Instandhalten der Tierunterkünfte
• Betriebliche Organisation
• Mitwirken bei tierärztlichen Behandlungen

Mehr Informationen zu diesem Beruf und alle anderen Ausbildungsberufe findest Du auf :

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